Ausbildung Hundephysiotherapie
Ausbildung Hundephysiotherapie
Die Tierphysiotherapie hat in den letzten Jahren einen hohen Stellenwert eingenommen und erschließt ein erweitertes Behandlungsspektrum für Physiotherapeuten. Melanie Becker vermittelt neben dem Grundwissen zur Hundephysiotherapie spannende und wichtige Informationen und bewährte Übungen für die Praxis aus der Praxis.
Erstes Ziel ist die Wiedererlangung der physiologischen Beweglichkeit und die Ursache der Bewegungsstörung zu erkennen und zu behandeln.
Die Hundephysiotherapie kümmert sich in erster Linie um den Stütz- und Bewegungsapparat, aber auch neurologische Befunde gehören in den Behandlungsalltag eines Tierphysiotherapeuten. Ziel ist es, nicht nur das Anwenden von Techniken und Behandlungen zu beherrschen, sondern die Fähigkeit körpereigene Bewegungen, physiologische und pathologische Spannungen im Körper, in der Muskulatur zu erkennen, zu fühlen und zu sehen.
Eine hundephysiotherapeutische Behandlung erfordert ein individuelles, sanftes Eingehen auf den Hund, ein fundiertes Fachwissen und ein Fingerspitzengefühl für den Tierhalter.
Kursinhalte
- Basiswissen musculoskelettale Anatomie des Hundes
- Funktioneller Bewegungsablauf, Bewegungsanalyse
- Befundung, Anamnese, Ganganalyse, Inspektion, Palpation, aktive und passive Funktionsuntersuchung der Gelenke
- Hundeverhalten beobachten und analysieren
- Analyse der Untersuchungsergebnisse
- Behandlungstechniken und Anwendung
- Der geriatrische Patient
- Der neurologische Patient
Therapieformen und Erfolgsfaktoren
- Aktive Bewegungsübungen
- Passives Bewegen
- Weichteiltechniken, Massage, exemplarische Muskeldehnungen
- Heiße Rolle
- Taping, Laser-Therapie, Unterwasserlaufband