Behandlungsstrategien und holistische Betrachtung nach dem biokybernetischen Konzept
Kursinhalt
Die Fortbildung verbindet manuelle Reflextherapie und osteopathische Techniken in einem intensiven Präsenzkurs. Teilnehmende lernen, wie Reflexzonen-Diagnostik (Fuß, Hand, Ohr) und somatotopische Konzepte entlang der Meridiane systematisch kombiniert werden. Das Seminar ist Bestandteil der modularen Osteopathie-Ausbildung der inomt und vermittelt ein praxisorientiertes Verständnis für die Integration beider Denkmodelle.
Im Kurs werden klassische Verfahren der Reflextherapie mit Elementen der parietalen, viszeralen, craniosacralen und faszialen Osteopathie verknüpft. Das SMS-Modell dient als roter Faden, um Störfelder wie Narben und Organreflexe in den Behandlungskontext einzubeziehen. Ergänzend werden Methoden aus der Meridiantherapie, wie Akupressur und Moxibustion, vorgestellt und in neurophysiologische Konzepte eingebettet.
Ein zentrales Ziel ist die Integration neurophysiologischer Behandlungsstrategien in ein ganzheitliches Konzept. Besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse des Nervus Vagus sowie Verbindungen zwischen Zungen- und Gesichtsreflexen und inneren Organen.
Praxis
Der Kurs kombiniert Theorie- und Praxiseinheiten. In kleinen Gruppen wird unter fachkundiger Anleitung geübt: Störfeldanalyse, Meridianpunkttechniken, spezielle Narbenbehandlungen mit YaYa und Moxa. Die Supervision durch erfahrene Dozierende gewährleistet nachvollziehbare Demonstrationen und vertieftes praktisches Üben.
Themenübersicht
- Der dritte Umlauf und seine Meridiane, Antikpunkte
- SMS – Gedanken zum „Störfeld Narbe“
- Ohrreflexzonen in Bezug zum craniosacralen System
- N. Vagus: Einfluss auf cranielle und viszerale Pathologien
- Zunge und das Antlitz: Verbindungen zum viszeralen System
- Praxis: Moxa, YaYa-Behandlung von Narben
Abschluss
Der Präsenzkurs erweitert osteopathische und reflextherapeutische Kompetenzen und ergänzt die Behandlungspraxis um ganzheitliche Sichtweisen und bewährte Techniken.