Leiblichkeit, Lebendigkeit und gute Selbstfürsorge in der Therapie
Beschreibung
Wie kann ich mich als Therapeut*in selber gut schützen? Gute Therapeut*innen sollten einfühlsam, mitverstehend, prozessorientiert und hilfreich wirksam sein. Eine gute Therapie gelingt jedoch nur, wenn ich mich gut abgrenzen kann, alltägliche Selbstfürsorge praktiziere und eine hohe Professionalität in meiner Beziehungsgestaltung besitze, um mit dem Leid des Anderen arbeiten zu können. Körperlicher, emotionaler und kognitiver Stress gehören zum Alltag von Therapeut*innen, nicht nur mit Patient*innen sondern oft auch im Team. Viele erleben chronische Überforderung bis hin zu Erschöpfung mit Symptomen wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit und Selbstzweifeln. Sich Unterstützung zu holen, ist wichtig und wird in diesem Seminar thematisiert.
Schwerpunkte
In diesem Workshop wird biografisch mit den eigenen Ressourcen, Konflikten, Defiziten und Störungen in einem integrativen Modell gearbeitet. Der Leib als Archiv des inneren Wissens und die symbolische Arbeit in der Natur bieten hilfreiche Erkenntnisse, um sich vor Langzeiterschöpfungen zu schützen und die eigene Lebendigkeit zu bewahren.
Zielgruppe
Alle, die therapeutisch, beratend oder praktizierend tätig sind.
Seminarzeiten
Freitag: 14.00 - 21.00 Uhr
Samstag: 09.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 - 13.00 Uhr