Physio Pelvica – Physiotherapie bei Funktionsstörungen im Becken
Background
Geburten und Operationen im gynäkologisch-urologisch-proktologischen Bereich bewirken funktionelle Veränderungen an Beckenstrukturen, die angepasst an die Wundheilungsphasen behandelt werden sollten.
Kursbeschreibung
Das Seminar vermittelt die Bedeutung der postoperativen, postpartalen Physiotherapie, um Heilungsprozesse zu verbessern, eine schonende Rehabilitation einzuleiten und die Re-Edukation des Zusammenspiels im Becken- und Beckenbodenbereich behutsam zu initiieren. Es geht um die physiotherapeutische Behandlung in der frühen Rehabilitationsphase von urologischen, proktologischen und anorektalen Operationen bei Frauen und Männern sowie die Behandlung nach gynäkologischen, uro-gynäkologischen oder beckenbodenrekonstruierenden Operationen und nach Geburten. Dieses Wissen unterstützt die transparente und sachliche Diskussion der Notwendigkeiten einer prä-, postoperativen sowie postpartalen Behandlung im interdisziplinären Kontext und mit Patienten.
Lernziele
Sie lernen, PatientInnen mit Beckenbodenfunktionsstörungen in der Klinik- und frühen Rehabilitationsphase befundorientiert zu therapieren.
Kursinhalte
- Funktionelle Anatomie rund um Blase, Darm und weiblich/männliche Genitalregion
- Aktuelle Operationen und OP-Techniken im Bereich Gynäkologie, Urologie, Proktologie
- Aktuelle Entwicklungen in der Geburtsbegleitung
- Befundorientierte Physiotherapie angepasst an die Wundheilungsphasen
- Postoperative und postpartale Funktionsstörungen und Pathologien, die physiotherapeutisch behandelt werden
Kursvoraussetzung
PhysiotherapeutInnen, ÄrztInnen. Neu: Physio Pelvica Basiskurs II der AG GGUP. Beachten Sie die geänderte Kursreihenfolge.
Referentinnen
- Astrid Elpel-Lipik (PT)
- Petra Linkenbach (PT)
- Franziska Hanke-Müller (PT)
- Ulla Henscher (PT)
Kursumfang
18 Unterrichtseinheiten (UE)
Fortbildungspunkte
18
Seminarkosten
Mitglieder: 280 € (inkl. Skript), Nichtmitglieder: 310 € (inkl. Skript)
Anmerkung
Max. 20 Teilnehmer. Für den Verbleib auf der Therapeutenliste der AG GGUP ist alle fünf Jahre eine Weiterbildung im Fachbereich notwendig.