Fasziale Therapie des INOMT – Zertifikatslehrgang
Kursinhalt
Die Faszientherapie ist ein anatomisches Konzept, das Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auf pathologische Veränderungen der Faszien und des Bindegewebes zurückführt. Faszien sind ein körperweites Netzwerk, das strukturelle und funktionelle Integrität gewährleistet und eine wichtige Rolle bei hämodynamischen, biochemischen und trophischen Prozessen sowie der Immunabwehr spielt.
Die Ausbildung besteht aus 2 aufeinander aufbauenden Modulen:
Modul 1
- Historie der Faszien
- Allgemeine Faszienanatomie
- Faszienanatomie untere Extremität, Becken und LWS
- Physiologie und Pathophysiologie des faszialen Systems
- Biomechanik und Biokybernetik des faszialen Systems
- Biokybernetisches Denken (Ebenenmodell)
- Bindegewebsphysiologie (Schwerpunkt: Wasser und Grundsubstanz)
- Einführung und Behandlung von faszialen Ketten
- Periostale Segmenttherapie
- Techniken und Pathologien der unteren Extremität und LWS
Modul 2
- Wiederholung der Grundgedanken der faszialen Therapie
- Faszienanatomie obere Extremität, Thorax, Hals und Kopf
- Informationssysteme des faszialen Systems
- Fasziale Betrachtung der Meridiane und Akupunkte
- Venolymphatische und hämodynamische Störungen
- Positive und negative Einflussfaktoren auf das fasziale System
- Korrelationen zum viszeralen, kraniosakralen und energetischen System
- Neurophysiologie des faszialen Systems
- Bindegewebsphysiologie (Schwerpunkt: Kollagensynthese)
- Bindegewebige Segmenttherapie und Bindegewebszonen
- Techniken und Pathologien der oberen Extremität, des Thorax und des Kopfes
- Vertiefung und Behandlung der faszialen Ketten
- Fasziendehnung vs. Muskeldehnung
Abschluss
Nach jedem Modul erhalten Sie ein Trägerzertifikat.
Zielgruppe
Ausgebildete Masseure und medizinische Bademeister, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte.
Förderung
Sonstige Förderung der Bundesländer.