FDM Fasziendistorsionsmodell nach Stephen Typaldos Modul 1
Beschreibung
Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos ist ein klinisches Untersuchungs- und Behandlungskonzept zur Diagnostik und Therapie muskuloskelettaler Beschwerden. Grundlage des Modells ist die Annahme, dass Schmerzen und Funktionsstörungen häufig auf spezifische Veränderungen des faszialen Systems – sogenannte Fasziendistorsionen – zurückzuführen sind.
Die Diagnostik im FDM basiert auf drei zentralen Säulen: der spontanen Schmerzgestik und Körpersprache des Patienten, der gezielten Anamnese und der klinischen Untersuchung.
Im Basismodul erlernen die Teilnehmer die theoretischen Grundlagen des Fasziendistorsionsmodells, die sechs Fasziendistorsionen sowie die grundlegenden Untersuchungs- und Behandlungstechniken der Typaldos-Methode. Besonderer Wert wird auf die praktische Umsetzung der Diagnostik und die unmittelbare Anwendung der manuellen Techniken gelegt.
Anhand typischer Beschwerdebilder werden die Untersuchung und Behandlung von Schulter-, Knie- und Sprunggelenksproblemen systematisch vermittelt. Umfangreiche praktische Übungseinheiten ermöglichen die direkte Umsetzung des Erlernten in den therapeutischen Alltag.
Inhalte
- Einführung in das Fasziendistorsionsmodell (FDM)
- Die sechs Fasziendistorsionen und ihre klinische Bedeutung
- Die drei Säulen der FDM-Diagnostik
- Körpersprache und Schmerzgestik als diagnostisches Werkzeug
- Allgemeine Behandlungsprinzipien des FDM
- Untersuchung und Behandlung der Schulter
- Untersuchung und Behandlung des Kniegelenks
- Untersuchung und Behandlung des Sprunggelenks
- Klinische Fallbeispiele
- Praktische Anwendung aller grundlegenden Behandlungstechniken
Lernziele
Die Teilnehmer können die sechs Fasziendistorsionen anhand von Körpersprache, Anamnese und klinischer Untersuchung erkennen und grundlegende Beschwerden im Bereich von Schulter, Knie und Sprunggelenk nach den Prinzipien des FDM untersuchen und behandeln.