Trauma-basierte Rehabilitation des Bewegungsapparates – Phasenorientiertes Modell für Stabilität und Funktion
Beschreibung
Rücken, Knie, Hüfte, Schulter – viele Patient:innen kommen mit klaren strukturellen Problemen: Bandscheibenvorfall, VKB-Riss, Coxarthrose, Rotatorenmanschettenläsion, Endoprothetik. Trotzdem werden diese Fälle in der Praxis häufig wie „unspezifische Schmerzen“ behandelt – mit Standardübungen, viel Ibu und wenig Struktur.
Dieser Basiskurs stellt das Trauma und die Gewebeschädigung wieder in den Mittelpunkt. Auf Basis der Wundheilungsphasen erarbeiten die Teilnehmenden ein phasenorientiertes Modell, das sie sofort auf Rücken, Knie, Hüfte und Schulter anwenden können.
Die Teilnehmenden lernen u.a.:
- nachweisbare Gewebeschädigungen (z.B. BSV, Band-/Sehnenverletzungen, arthrotische und postoperative Zustände) entlang der Wundheilungsphasen einzuordnen,
- KISS-Befunde für LWS/Rücken, Knie, Hüfte und Schulter durchzuführen und daraus Struktur, Phase und heutiges Behandlungsziel abzuleiten,
- phasenorientierte Reha-Progressionen (Übungen/Belastungen) für die genannten Regionen zu planen,
- zu verstehen, warum ein Bandscheibenvorfall mal schmerzt und mal nicht (Facettengelenke, Bandscheibe, Innervation, Nervenwurzel, kapillare Versorgung),
- und Schmerzmedikation (v.a. NSAR, Analgetika) funktionell einzuordnen und mit Patient:innen/Ärzt:innen darüber zu sprechen.
Der Kurs ist stark praxisorientiert und liefert ein klares Raster, mit dem Behandlungen geplant, dokumentiert und begründet werden können – im Praxis-, Reha- und Präventionssetting.
Details
- Fortbildungspunkte: 24
- Unterrichtseinheiten: 24
- Gebühr für Nicht-Mitglieder: 410 €
- Gebühr für VPT-Mitglieder: 355 €
- Unterrichtszeiten: 1. Tag 13:00 - 18:00 Uhr, 2. Tag 09:00 - 18:00 Uhr, 3. Tag 09:00 - 16:00 Uhr