Atemtherapie – Reflektorische Atemtherapie Modul 3
Inhalt dieser Weiterbildung
Die Reflektorische Atemtherapie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das über gezielte manuelle Griffe verschiedene Körpersysteme beeinflusst. Muskeln, Faszien, Wirbelsäulenstrukturen, Nervensystem, Triggerpunkte, Meridiane sowie Reflex- und Bindegewebszonen werden behandelt. Das Zwerchfell wird stimuliert und die Atembewegungen erweitert. Die Therapie regt die vegetative Eigenregulation an und stärkt die Selbstheilungskräfte.
Das Konzept wurde in den 1970er Jahren von Liselotte Brüne nach Dr. med. Johannes Ludwig Schmitt entwickelt und ist heute fester Bestandteil der Atemphysiotherapie und allgemeinen Physiotherapie. Es verbindet neurowissenschaftliche, faszienbezogene und psychosomatische Erkenntnisse.
Viele Erkrankungen der Pneumologie, des Bewegungsapparates, der inneren Organe sowie emotionale Spannungen beeinflussen das Atemmuster negativ. Die reflektorische Atemtherapie ermöglicht eine unwillkürliche Atemantwort durch neurophysiologische Stimulation des Atemzentrums mittels manueller Techniken.
Modul 3 (4 Tage)
- Austausch über bisherige Therapieerfahrungen
- Wiederholung und Intensivierung der manuellen Techniken
- Erweiterung der Techniken mit Fokus auf Bauchorgane
- Techniken zur Behandlung funktioneller Herzbeschwerden
- Organbezüge im psychosomatischen Kontext
- Vertiefung therapeutischer Übungen mit Organschwerpunkt
- Befunderhebung und Behandlungsaufbau am Patienten- bzw. Fallbeispiel
- Abschluss mit Zertifikat
Nach Abschluss der Module 1-3 ist die Abrechnung bei Krankenkassen möglich.