Hemiparese – Behandlung der oberen Extremität
Inhalt dieser Weiterbildung
Ziel aller therapeutischen Interventionen sind eine der jeweiligen Aufgabe angepasste Bewegungsvorstellung und ein dafür adäquater Muskeltonus in allen beteiligten Körperabschnitten. Gelingt dies, wird dadurch die Wiedererlangung alltagsrelevant nutzbarer Arm- und Handfunktionen ganz wesentlich unterstützt. Die hierfür bedeutungsvollen neurophysiologischen Wirkprinzipien werden theoretisch begründet, in der Anwendung demonstriert und in Partnerarbeit geübt.
In Anlehnung an verschiedene traditionelle Therapieverfahren wie z. B. BOBATH, JOHNSTONE/PanaT oder die kognitiven therapeutischen Übungen nach PERFETTI werden Therapiesequenzen erarbeitet. Daneben bleibt Raum für weniger bekannte, übende Therapiestrategien im Rahmen von Forced-Use-Designs und anderen hochrepetitiven Verfahren. Zum Einsatz kommen Hands-on- und Hands-off-Vorgehensweisen für sitzfähige Betroffene in allen Rehaphasen.
- tonusbeeinflussende Wirkmechanismen Spastizität, Hypotonus
- Aufbau von Therapiesequenzen
- Eigenübungen
- Repetitive und Serientrainings
Zwei Lerneinheiten à 45 Minuten absolvierst du im Rahmen der Fortbildung online als Selbstlernmodul nach dem Präsenzseminar. Den Zugang zu dem Video- und Textmaterial erhältst du zu Beginn der Veranstaltung.
Zugangsvoraussetzung
Nachweis eines mind. 20 UE umfassenden Seminars Hemiparese – Bobath-24-Stunden-Konzept, Normale Bewegung oder alternativ dazu des Bobath Grundkurses nach den IBITA-Richtlinien.