Logopädische Optionen in der Intensivmedizin: von der Intubation zum Kostaufbau
Inhalt
Im Rahmen eines möglichst frühzeitigen Therapiebeginns unterliegen sprachtherapeutische Interventionen auf Intensivstationen besonderen Herausforderungen. Das Seminar gibt einen Einblick in (sprach-)therapeutische und dysphagiologische Optionen bei intensivmedizinischer Versorgung. Typische Patientensituationen, Krankheitsbilder und Komplikationen wie Intubation, Beatmung, Tracheotomie, NIV und Spontanatmung werden betrachtet. Es werden Beobachtungsmerkmale vermittelt, um sich am PatientInnenbett zu orientieren, Situationen zu beurteilen, Therapievorschläge zu machen und Therapiemaßnahmen sicher umzusetzen.
Ergänzend wird das therapeutische Trachealkanülenmanagement vorgestellt mit praktischen Übungen zu Blocken, Cuffdruckmessung, Entblocken und endotrachealem Absaugen.
Zielgruppe
TherapeutInnen, die sich auf Intensivstationen einarbeiten oder ihre Erfahrungen vertiefen möchten, darunter SprachtherapeutInnen, LogopädInnen, klinische LinguistInnen, Ergo- und PhysiotherapeutInnen, ÄrztInnen, Pflegekräfte und Interessierte.
Details
- Datum: 17.01.2027, 08:30 - 18:00
- Ort: Köln
- Format: Präsenz
- Fortbildungspunkte: 10
- Theorie: 6 UE
- Praxis: 4 UE
- Preis: 250,00 €
Dozent
Norbert Niers, Logopäde, TKM-Ausbilder (DGD)