Kommunikation und Interaktion bei Sprachentwicklungsstörungen im Kontext von Deutsch als Zweitsprache
Inhalt
Diagnostik schafft Sicherheit, Kommunikation und Interaktion ermöglichen Teilhabe. Sie erhalten ein in der Praxis erprobtes Gesamtkonzept, von der Diagnostik bis zur therapeutischen Umsetzung. Wie gelingt eine wirksame Sprachtherapie bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Sprachentwicklungsstörungen? Welche Therapieziele fördern sowohl den Erwerb der deutschen Sprache als auch sprachübergreifende kommunikative Kompetenzen? Dieses Seminar vermittelt ein praxiserprobtes Therapiekonzept, das gezielt auf die Bedürfnisse mehrsprachiger Kinder zugeschnitten ist. Im Mittelpunkt steht ein strukturierter Therapieplan, der sich in Gruppen- und Einzeltherapie umsetzen lässt. Ausgehend von den Prinzipien der ICF lernen Sie, wie zentrale sprachliche, kommunikative und alltagsrelevante Kompetenzen systematisch aufgebaut und gefördert werden.
Schwerpunkte
- kommunikativ-pragmatische Fähigkeiten
- Lernen, Aufmerksamkeit, Problemlösen und weitere alltagsrelevante Kompetenzen
- Sprachverständnis und Sprachproduktion mit Fokus auf: Wortschatz, Grammatik und Satzbau
- phonologische Bewusstheit als Grundlage für den Schriftspracherwerb
Sie erhalten umfangreiche, praxiserprobte Therapiematerialien sowie konkrete Anleitungen für die direkte Umsetzung im therapeutischen Alltag. Ziel des Seminars ist es, Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich alltagstaugliches Therapiekonzept an die Hand zu geben, das Sie direkt in Ihrer logopädischen Arbeit mit mehrsprachigen Kindern einsetzen können.
Zielgruppe
TherapeutInnen, PädagogInnen, Lehrkräfte