Manuelle Mobilisation des Vegetativen Nervensystems
Kursziel
Den Teilnehmenden werden fundierte anatomische und physiologische Grundlagen zum Verständnis des vegetativen Nervensystems vermittelt. Sie können Störungen dieses Systems nach diesem Kurs einordnen und die passenden therapeutischen Mittel zur Beseitigung der Störungen auswählen. Es werden manuelle Techniken vermittelt, um dem Teilnehmenden das passende Handwerkszeug zur Hand zu geben.
Lernziel
Die Teilnehmenden lernen die Störungen und mögliche Symptome des Vegetativen Nervensystems zu erkennen und differenziert dem jeweiligen Zentrum der Störung zuzuordnen. Sie bekommen manuelle Techniken an die Hand, um die gefundenen Probleme des Patienten zu behandeln.
Hintergrund
Viele Patienten mit chronischen oder akuten diffusen Beschwerden profitieren von der Sympathikusmobilisation, da das vegetative Nervensystem einen viszerosomatischen Bezug herstellt. Beschwerden im muskuloskelettalen System haben oft ihren Ursprung im Körperinneren. Der Kurs vermittelt, wie man Symptome besser einschätzen und behandeln kann, um nachhaltigere Therapien anzubieten.
Lehrplan
- Theorie 40%, Praxis 60%
- Anatomie des vegetativen Nervensystems (VNS)
- Wirkungsweise des VNS
- Pathomechanismen und symptomunterhaltende Faktoren
- Krankheitsbilder
- Manuelle Mobilisation der 3 Zentren durch parietalen Zugang
- Biomechanik der zu behandelnden Strukturen
Lehrmaterial
Skript und ein fest gebundenes Lehrbuch (300 Seiten, durchgehend in Farbe).
Dozent
Florian Kohlmann, Physiotherapeut, sektoraler Heilpraktiker für Physiotherapie, Fachlehrer MT und KGG, Dozent FobiAk