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Microkinesitherapie Modul A – Grundkurs

Zeitraum
14. — 15. Jan. 2027
Ort
Nürnberg · Präsenz
Dauer
2 Tage
Preis
ab 450 EUR
Fortbildungspunkte
17 FP

Kursziel

Modul A vermittelt die grundlegenden theoretischen und praktischen Kenntnisse der Microkinesitherapie und bildet den Einstieg in die Methode. Ein Schwerpunkt liegt auf der Einführung in die Globaltests als zentrales diagnostisches und therapeutisches Werkzeug.

Modul A schafft die methodische Grundlage für die weiterführenden Module der Ausbildung und befähigt die Teilnehmenden, die Inhalte schrittweise in ihre therapeutische Arbeit zu integrieren.

Lernziel

Die Teilnehmenden lernen die zentralen Prinzipien, das therapeutische Selbstverständnis und die Arbeitsweise der Microkinesitherapie kennen. Sie entwickeln ein erstes Verständnis für feine manuelle Impulse und Wahrnehmungsprozesse und lernen, funktionelle Spannungsveränderungen im Gewebe zu erkennen, zu interpretieren und erste Zusammenhänge zwischen Belastungen, Körperreaktionen und Beschwerden herzustellen.

Lehrplan

Theoretische Inhalte: Grundlagen und Entstehung der Microkinesitherapie, therapeutisches Selbstverständnis und Wirkprinzip der Methode, Konzept des Körpergedächtnisses, embryologische Grundlagen und Eigenschwingung der Gewebe, Bedeutung körperlicher und emotionaler Belastungen für Gewebe und Funktion, Fokus Muskulatur: traumatische und zurückliegende Verletzungen und deren Einfluss auf das Regulationspotenzial, Systematik der Microkinesitherapie, Einführung in die Globaltests.

Praktische Inhalte: Schulung der palpatorischen Wahrnehmung, grundlegende manuelle Kontakt- und Testtechniken, Anwendung erster Globaltests, Wahrnehmung und Interpretation feiner Spannungs- und Reaktionsveränderungen, praktische Übungen zur Umsetzung der Methode, begleitete Übungssequenzen zur sicheren Anwendung im therapeutischen Kontext.

Hintergrund

Die Microkinesitherapie ist eine manuelle, besonders sanfte Behandlungsmethode, die den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele betrachtet. Sie geht davon aus, dass körperliche und emotionale Belastungen im Körpergedächtnis gespeichert werden und zu funktionellen Blockaden führen können. Durch feine manuelle Impulse werden diese Blockaden aufgespürt und die körpereigenen Selbstregulations- und Selbstheilungskräfte aktiviert. Grundlage der Methode sind Globaltests, die eine systematische Erfassung des Körpers auch bei komplexen Beschwerdebildern ermöglichen. Die Methode wurde in den 1980er-Jahren von den französischen Physiotherapeuten und Osteopathen Daniel Grosjean und Patrice Benini entwickelt und wird nach den Inhalten des Centre de Formation de la Microkinésithérapie (CFM) vermittelt.

Lehrmaterial

Die Teilnehmenden erhalten vor Kursbeginn ein Skript in digitaler Form zur Vorbereitung. Zu Beginn des jeweiligen Moduls wird ergänzendes Kursmaterial in gedruckter Form ausgegeben.

Dozentin

Stefanie Both ist Physiotherapeutin und Heilpraktikerin mit langjähriger therapeutischer Erfahrung und Spezialisierung auf die Microkinesitherapie. Sie ist zertifizierte Microkinesitherapeutin und seit 2021 als Dozentin Degree III nach den Richtlinien des Vereins für Microkinesitherapie e.V. tätig.

Hinweise

Die Grundausbildung in Microkinesitherapie besteht aus zwei Teilen mit jeweils drei Modulen: Teil 1: A-, B- und C-Kurs (bei uns in Nürnberg), Teil 2: NP1-, NP2- und NP3-Kurs (z. B. bei FiHH in München). Die Module bauen inhaltlich aufeinander auf. Nach Abschluss eines Teils kann jeweils eine Prüfung abgelegt werden. Die bestandene Prüfung berechtigt zur Aufnahme in das Therapeutenregister des Lizenzgebers.

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