Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zum lumbothorakalen Übergang
Kursziel
Therapeuten werden befähigt, Läsionsketten zu erkennen, zu diagnostizieren und effektiv zu behandeln, um eine umfassendere Therapie bei Wirbelsäulenpatienten durchzuführen. Schwerpunkt sind Organe mit Bezügen zur BWS, LWS und Becken.
Lernziel
Einführung in Anatomie und Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule, Erklärung der Entstehung funktioneller Störungen, Diagnostikmethoden wie General Listening, Local Listening und Thermodiagnostik sowie osteopathische Behandlungstechniken. Demonstration und Übung von Korrekturmaßnahmen und Techniken an Organen. Erstellung effektiver Behandlungskonzepte für spezielle Krankheitsbilder.
Hintergrund
Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Zusammenhang mit Wirbelsäulenstörungen. Beispiele sind Reizdarm, Inkontinenz, funktionelle Nierenprobleme und Menstruationsschmerzen bei Patienten mit Problemen im Bereich der unteren BWS und Lenden-Beckenregion.
Lehrplan
- Anatomie der Organe und ihr Bezug zur Wirbelsäule
- Physiologie
- Pathologien und funktionelle Störungen
- Abgrenzung zu psychosomatischen Krankheitsbildern
- Anamnese und Diagnostik (Local/General Listening, Thermodiagnostik, Organtestung)
- Behandlungstechniken (Visceral- und Faszientherapie)
- Therapiekonzepte und Patientenverhalten
- Intensives Üben der Grifftechniken
Lehrmaterial
Skript inklusive. Buch zum Kurs kann beim Dozenten erworben werden.
Dozent
Jens Schönbeck, Physiotherapeut, Heilpraktiker, Osteopathischer Therapeut, Manualtherapeut