Neuroathletik und neurozentriertes Training – Neuro Hacking Mobility
Beschreibung
Sensorische Aufgaben für Beweglichkeit und alltägliche Funktionen. Dein Patient will keinen Rekord. Er will sich wieder umdrehen. Beim Gehen zur Seite schauen. Den Blick durchs Supermarktregal wandern lassen. Sich nach jemandem umdrehen. Für Deine Patienten können darin wichtige Ziele liegen. Neuro Hacking Mobility holt Neuroathletik in genau diesen Alltag. Du lernst praktische Aufgaben kennen und prüfst, welchen Platz sie in Deiner Behandlung haben können.
Bei Myologik trifft die Neugier auf neurozentriertes Training auf wissenschaftliche Einordnung. Du beschäftigst Dich mit Sehen, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung und übst ausgewählte Augen- und Kopfbewegungsaufgaben. Dabei unterscheidest Du neurophysiologische Grundlagen, beobachtete Reaktionen und die Belege für einen konkreten Trainingsansatz.
Du vergleichst Bewegung vor und nach einer Aufgabe, passt die Schwierigkeit an und planst die Anwendung im Alltag. Ein unmittelbarer Unterschied wird zum Anlass, genauer hinzusehen. Deine therapeutische Erfahrung hilft dabei, das Neue einzuordnen: Passt die Aufgabe zur Person, zum Ziel und in den weiteren Verlauf?
Inhalte der Fortbildung
- Sensorische Verarbeitung und motorische Kontrolle mit praktischen Bewegungsaufgaben verbinden.
- Neurophysiologische Grundlagen und die Evidenz für konkrete neurozentrierte Übungsansätze unterscheiden.
- Blickstabilisation und vestibulookulären Reflex einordnen; Grenzen von Beobachtung und Tests berücksichtigen.
- Ausgewählte Augen- und Kopfbewegungsaufgaben, Gleichgewicht und Propriozeption praktisch üben.
- Aufgaben für Beweglichkeit und Bewegungskontrolle an Beschwerden, Ausgangsniveau und Ziel anpassen.
- Reaktionen vergleichen, Verlauf beobachten und aus Soforteffekten keine gesicherte Ursache ableiten.
- Alltagsaufgaben und Heimübungen planen; Abklärungsbedarf und indikationsbezogene Grenzen beachten.
Dein Nutzen für den Praxisalltag
Du kannst neugierig auf Neuroathletik sein und zugleich fachlich kritisch bleiben. Im Kurs arbeitest Du an konkreten Übungsentscheidungen für Bewegung und Wahrnehmung. Du nimmst neue Aufgaben mit und übst, ihren Einsatz zu begründen, Reaktionen zu überprüfen und die nächsten Schritte verständlich zu erklären. Für Menschen mit Alltagszielen ebenso wie für Sporttreibende.
Zielgruppe
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie qualifizierte Fachpersonen aus Therapie und Training gemäß den Vorgaben des Veranstalters.
Einordnung: Der Kurs ersetzt keine neurologische oder vestibuläre Fachqualifikation. Bei Parkinson, nach Schlaganfall oder bei Kopfschmerzen sind eine passende klinische Abklärung und indikationsgerechte Behandlung erforderlich; ein einzelner Test erklärt diese Erkrankungen nicht.