Top 30 Dry Needling in der Physiotherapie
Inhalte
Der dreitägige Einführungskurs vermittelt theoretische und praktische Grundlagen des Dry Needling. Im Mittelpunkt stehen die 30 Muskeln, bei denen in der Praxis besonders häufig Triggerpunkte auftreten.
- Pathophysiologie des myofaszialen Schmerzsyndroms und von Triggerpunkten
- Referred-pain-Muster sowie Unterscheidung und Beurteilung aktiver und latenter Triggerpunkte
- Klinische Diagnosekriterien und manuelle Lokalisation von Triggerpunkten
- Indikationen, Kontraindikationen, Hygienemaßnahmen und mögliche Zwischenfälle
- Patientenspezifische Coaching-Strategien und praktische Palpationsübungen
Praktisches Arbeiten
Der Kurs ist überwiegend praxisorientiert. Die Teilnehmenden üben das Dry Needling aneinander und werden dabei konsequent supervidiert. Laut Kursbeschreibung sollen sie anschließend Triggerpunkte differenziert diagnostizieren und die Top-30-Muskeln mit Dry Needling behandeln können.
Teilnahme und Zertifikat
Teilnehmen können Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte. Ausbildungsnachweise sollen mit der Anmeldung eingereicht werden. Ein DGSA-Zertifikat wird bei mindestens 90 Prozent Anwesenheit ausgestellt; andernfalls gibt es eine Teilnehmerbestätigung mit den tatsächlich besuchten Kursstunden. Die Kursbeschreibung weist außerdem darauf hin, dass Physiotherapeuten in Deutschland für die Anwendung eine Heilpraktikererlaubnis benötigen.