Intensivkurs Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Inhalte
Die Relevanz der Deutschen Gebärdensprache (DGS) hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dabei ist sie nicht nur wertvoll für schwerhörige und taube Menschen, sondern kann auch eine gute Unterstützung für Kinder bieten, deren Zugang zur Lautsprache erschwert ist. Zentral in diesem praxisorientierten Intensivkurs ist der Erwerb eines soliden Gebärdenwortschatzes der DGS aus unterschiedlichen Wortschatzfeldern.
Der Kurs erläutert zuvor ausführlich die theoretischen Grundlagen. Die Unterschiede zwischen DGS, Lautsprachbegleitendem Gebärden (LBG), Lautsprachunterstützendem Gebärden (LUG), Unterstützter Kommunikation (UK), Gebärdenunterstützter Kommunikation (GUK) und Babysign werden dargelegt und die sinnvollen Anwendungsbereiche daraus abgeleitet. Darüber hinaus wird vermittelt, worauf beim Einsatz von Gebärden geachtet werden muss und wie geeignete Kommunikationsbedingungen für gebärdensprachorientierte Menschen geschaffen werden können. Auf Anwendungsebene lernen die TeilnehmerInnen unter anderem, wie Bücher mit Gebärden vorgelesen werden können, welche geeigneten Materialien im Bereich der DGS bereits vorhanden sind und wie Gebärden Kindern spielerisch nähergebracht werden können.
Zielgruppe
LogopädInnen, SprachtherapeutInnen, PatholinguistInnen, ErzieherInnen, Lehrkräfte, EinzelfallhelferInnen, pädagogische Fachkräfte, Ergo- und PhysiotherapeutInnen
Voraussetzungen
TeilnehmerInnen des Schnupperkurses oder Personen mit Vorerfahrung sind herzlich willkommen, um ihr Wissen hier zu intensivieren. Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich.