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Dorn MethodeBreuss MassageKomplementärmedizinRueckenschmerzGelenkdysfunktionEinzelseminar

Die Dorn-Methode und Breuß-Massage

Zeitraum
3. — 4. Dez. 2026
Ort
Nürnberg · Präsenz
Dauer
2 Tage
Preis
ab 235 EUR
Fortbildungspunkte
18 FP

Kursziel

Die Dorn-Methode und die Breuß-Massage sind zwei eigenständige Therapieformen, die sich gut miteinander kombinieren lassen und sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Mit der Dorn-Methode erlernen Sie, Gelenkdysfunktionen an der Wirbelsäule und den peripheren Gelenken zu erkennen und auf sanfte Weise manuell zu lösen sowie deren ganzheitlichen Zusammenhänge zu erfassen. Die präzisen Griffe sind einfach zu erlernen, der Klient arbeitet während der Behandlung stets aktiv-assistiv mit.

Lernziel

Zunächst lernen Sie die Grundlagen und Grundprinzipien der Dorn-Methode kennen. Mittels der Definition der Gelenkdysfunktion aus Sicht der Dorn-Methode und deren Zusammenhänge zu assoziierten Strukturen wird die vielschichtige Wirkung der Dorn-Methode auf sämtliche Körpersysteme dargestellt. Auch werden die Grenzen der Dorn-Methode im Sinne der Kontraindikationen besprochen. Im praktischen Teil erlernen Sie die Befundung und Behandlung von Beinlängendifferenzen, Dysfunktionen von Wirbeln und peripheren Gelenken. Da die Dorn-Methode immer auch Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten ist, werden die spezifischen Eigenübungen vermittelt. Sie erlernen die Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten sowie die praktische Durchführung der Breuß-Massage.

Hintergrund

Die Dorn-Methode ist eine sanfte Mobilisation von Wirbeln und Gelenken. Die mit der Gelenkdysfunktion korrelierenden Strukturen werden sekundär ebenfalls erreicht. Im Laufe der Weiterentwicklung haben sich aus der Empirie Zusammenhänge zu anderen Strukturen und Funktionen des Körpers ergeben, wie zum Beispiel zu inneren Organen, Muskulatur, Faszien, Nerven und Meridianen. Somit kann die Behandlung der Dysfunktion nach Dorn als ganzheitlich auf den gesamten Körper wirkende Methode gesehen werden. Dieter Dorn hat die Methode begründet, und Mitte der 90er Jahre wurde sie unter diesem Namen bekannt. Die Methode hat einige grundsätzliche Standards: sie ist sanft, manuell, präzise in der Anwendung an den anatomisch korrekten Strukturen. Der Patient arbeitet aktiv-assistiv mit und bekommt immer spezifische Eigenübungen. Die Breuß-Massage ist eine ebenfalls sanfte Form der Wirbelsäulenmassage, die Verspannungen lösen kann.

Lehrplan

  • 30% Theorie, 70% Praxis
  • Entstehung von Dysfunktionen
  • Befundung nach Dorn, funktionelle Zusammenhänge erkennen
  • Befundung und Behandlung von Beinlängendifferenzen
  • Befundung und Behandlung von Wirbeldysfunktionen
  • Befundung und Behandlung von peripheren Gelenkdysfunktionen
  • Eigenübungen
  • Durchführung der Breuß-Massage

Lehrmaterial

Sie erhalten ein Skript.

Prüfung

Keine Prüfung.

Dozentin

Ina Burgath, Physiotherapeutin seit 1993 mit eigener Praxis, seit 1994 freie Dozentin im Bereich Kindertherapie an der Physiotherapieschule Konstanz, Autorin des Buches „Dorn-Therapie bei Säuglingen und Kindern“.

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