Rota-Therapie – Neurophysiologische Behandlungsmethode
Überblick
Die neurophysiologische Herangehensweise der Rota-Therapie umfasst die Behandlung und Prophylaxe von Spastik, zentralen Koordinationsstörungen, Wahrnehmungsverarbeitungsschwächen sowie Lern- und Aufmerksamkeitsdefiziten. Basis der Therapie sind Rotationsbewegungen um die Körperachsen und Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung frühkindlicher Reflexe. Die Therapie ist für Patienten jeden Alters geeignet und wirkt sich positiv auf vegetative Funktionen und sensomotorische Entwicklung aus.
Kursinhalte
- Einführung in die neurophysiologische Entwicklung
- Theorie zu Entwicklung und frühkindlichen Reflexen
- Theoretische Grundlagen und Ansätze der Rota-Therapie
- Krankheitsbilder und Indikationen
- Motorische Übungen zur Selbsterfahrung
- Praktische Anwendungsanleitung am Patienten
- Anamnese und Befunderhebung
- Analyse von Alltagssituationen nach dem Rota-Konzept
- Einführung in Mundübungen
- Hilfsmittel und Rollstuhlversorgung
- Patientenvorstellung und Behandlungsprotokolle
- Abschluss mit Zertifikat nach Wissensüberprüfung
Termine und Dauer
Der Kurs findet in drei Teilen statt: 11.09.2026–13.09.2026, 06.11.2026–08.11.2026 und 29.01.2027–31.01.2027. Die Gesamtstundenzahl beträgt 72 Unterrichtseinheiten.
Teilnahmevoraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung als Ergotherapeut, Physiotherapeut oder Logopäde.
Preis
1.650,00 € für den gesamten Lehrgang.
Fortbildungspunkte
72 Fortbildungspunkte werden vergeben.