Schröpftherapie
Überblick
Die Schröpftherapie ist eine traditionelle Methode, die seit Jahrtausenden zur Behandlung von Beschwerden eingesetzt wird und sich inzwischen auf wissenschaftliche Grundlagen stützt. Sie gehört zu den Ausleitungsverfahren der sogenannten „Aschner Methoden“ und nutzt Reflexzonen, um über einen erzeugten Unterdruck gezielt Reize auf das Gewebe und die darunterliegenden Organe auszuüben. Durch die Schröpfgläser wird die Durchblutung angeregt, was zu einer Entgiftung und einer positiven Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel führt. Diese Technik kann je nach Anwendung beruhigend oder anregend wirken.
Die Ausbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Reflexzonen, der Wirbelsäule und den inneren Organen. In praxisorientierten Seminaren lernen die Teilnehmenden, trockenes und blutiges Schröpfen sowie die Schröpfkopfmassage sicher anzuwenden. Die Kombination mit anderen therapeutischen Ansätzen wie Akupunktur wird ebenfalls thematisiert, um die Schröpftherapie gezielt in unterschiedliche Behandlungspläne zu integrieren.
Zielgruppe
Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Mediziner, Heilpraktiker
Inhalte
- Einführung und theoretische Grundlagen der Schröpftherapie: Geschichte, Entwicklung, wissenschaftliche Hintergründe, Wirkmechanismen
- Indikationen und Kontraindikationen: Einsatzmöglichkeiten, Grenzen und Risiken
- Techniken: Trockenes und blutiges Schröpfen, Schröpfkopfmassage, Kombination mit Akupunktur
- Anwendung bei Krankheitsbildern: Behandlung von Beschwerden, Reflexzonen, Wirbelsäule und Organe, Integration in Therapiepläne
- Praktische Umsetzung: Training der Techniken, Anwendung im ergotherapeutischen Kontext
Teilnahmevoraussetzungen
- Mindestalter 18 Jahre
- Ausbildung im therapeutischen Bereich
Termine und Details
Die Fortbildung umfasst 20 Unterrichtseinheiten (UE) und wird an zwei Tagen jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr durchgeführt. Die Kosten betragen 399,00 €.
Veranstaltungsort
Döpfer Akademie, Fort- und Weiterbildung, Salzbergener Straße 13, 48431 Rheine