Trauma Intensiv – Traumafachberatung und Traumapädagogik
Überblick
Die modulare Weiterbildungsreihe „Trauma Intensiv“ vermittelt umfassende Kompetenz in Traumapädagogik, Traumafachberatung, Psychotraumatologie und stabilisierenden Interventionsmethoden. In acht aufeinander aufbauenden Bausteinen lernen Fachkräfte, traumatische Erfahrungen zu verstehen, sicher zu begleiten und pädagogisch wie beraterisch professionell zu handeln.
Die Reihe kombiniert neurobiologische Grundlagen, bindungsorientierte Ansätze, kulturbewusstes Arbeiten, traumafachberaterische Methoden, Selbsterfahrung, Supervision und ein Abschlusskolloquium. Damit befähigt sie pädagogische, therapeutische und beraterische Berufsgruppen, traumatisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene stabilisierend, ressourcenorientiert und fachlich sicher zu begleiten.
Bausteine
- Psychotraumatologie und Gehirn
- Grundlagen der Trauma-Arbeit – Schwerpunkt Traumapädagogik
- Grundlagen der Trauma-Arbeit – Schwerpunkt Traumafachberatung
- Kulturbewusste Traumapädagogik nach Flucht und Vertreibung
- Der therapeutische Prozess
- Selbstfürsorge und Selbsterfahrung
- Selbsterfahrung und Supervision
- Abschlusskolloquium
Dauer und Abschluss
Die gesamte Weiterbildung umfasst ca. 136 Unterrichtseinheiten und kann innerhalb von maximal 4 Jahren absolviert werden. Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Bausteinen und Erfüllung der Voraussetzungen (mindestens dreijährige Berufserfahrung) erhalten die Teilnehmer eine zertifizierte traumafachberaterische Qualifikation.
Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte, Berater, Therapeuten, Mitarbeitende im Sozial- und Gesundheitswesen, Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe sowie alle, die professionell mit belasteten Familien arbeiten.
Leitung
Dr. Manuela Vanheiden und Katrin vom Hoff