Impingementsyndrom der Schulter
Beschreibung
Das Impingementsyndrom stellt eine häufige Diagnose in der physiotherapeutischen Praxis dar. Die Bandbreite der verschiedenen Affektionen kann dabei enorm sein. Von einer leichten Sehnenaffektion bis zur Totalruptur der Rotatorenmanschette ist alles möglich. Auch kann sich dieses Syndrom zusammen mit begleitenden Gelenkaffektionen entwickeln. Dabei ist es dann wichtig, zu entscheiden, welche Erkrankung im Vordergrund steht.
Der Kurs zeigt die verschiedenen Fazetten des Komplexes „Impingement“ auf und stellt diese in einen für das konservative therapeutische Management wichtigen Gesamtzusammenhang.
Ziel dieses evidenzbasierten Kurses ist es, einen möglichst umfassenden Überblick über den Komplex „Impingement“ zu gewinnen.
Inhalt
- Anatomie der Schulter
- Anatomie in Vivo
- Klinische Biomechanik
- Untersuchung und Differentialdiagnostik
- External und Internal Impingement
- Rotatorenmanschettenrupturen
- Scapulothorakale Dyskinesie
- Impingement im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Instabilität des glenohumeralen Gelenks und des Acromioclaviculargelenks oder bei Labrumrissen
- Therapeutische Techniken:
- Tiefe Querfriktionen nach Cyriax
- Dehntechniken für die Schultergürtelmuskulatur
- Kräftigungsübungen für den Schultergürtel und insbesondere exzentrisches Training bei Tendinose
- Reeduktion des M. deltoideus bei Totalruptur der Rotatorenmanschette
- Gelenkspezifische Mobilisations- und Stabilisationstechniken
- Mobilisation des cervicothorakalen Übergangsbereichs