Gerätegestützte Krankengymnastik – Zertifikatskurs
Definition
Die gerätegestützte Krankengymnastik ist Krankengymnastik an Seilzug- und/oder Sequenztrainingsgeräten unter Berücksichtigung der Trainingslehre.
Therapieziele
Verbesserung und Normalisierung der Muskelkraft, Kraftausdauer, funktioneller Bewegungsabläufe, alltagsspezifischer Belastungstoleranz und alltäglicher Fähigkeiten (ATL).
Lehrinhalte
- Grundlagen, Voraussetzungen und Prinzipien der gerätegestützten Krankengymnastik
- Terminologie und Grundlagen der Sportwissenschaften
- Grundlagen der Biomechanik
- Physiologische Grundkenntnisse (Bindegewebe und Wundheilung)
- Rehabilitationsmodelle
- Angewandte Trainings- und Bewegungslehre unter Berücksichtigung therapeutischer Ansätze
- Einsatz von Geräten: Sicherheit, Einstellungen, Funktionalität, Anwendungsprinzipien
- Erstellung von indikationsorientierten Behandlungsprogrammen, Belastungsbestimmung, Trainingssteuerung und Dokumentation
- Patientenarbeit und Schmerz
An einigen Standorten findet der praktische Teil in einem Reha-Zentrum statt.
Zielgruppe
Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Ärzte, sowie Fitnessökonomen, Masseure, medizinische Bademeister und Personal Trainer ohne Abrechnungsmöglichkeit mit der Krankenkasse.
Mitbringen
Bequeme Kleidung