N.A.P. Ausbildung – Fachtherapeut für Neuro-Orthopädische Therapie Modul 2: HWS, BWS, Kiefer, obere Extremität
Verbindung zwischen Orthopädie und Neurologie
Funktionelle Aktivität beeinflusst Körperfunktionen und gestaltet Strukturen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten dazu zu befähigen, selbst aktiv zu werden – nicht nur passiv behandelt zu werden.
Die Neuro-orthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) stellt ein interdisziplinäres Konzept dar, das in der orthopädischen, neurologischen, traumatologischen und sportphysiotherapeutischen Rehabilitation sowie in der Prävention Anwendung findet.
Plastizität bedeutet Anpassung und Veränderung. Die Methode basiert auf der Erkenntnis, dass funktionelle Bewegungsvorgänge Körperstrukturen formen und verbessern. Therapeutinnen und Therapeuten lernen, manualtherapeutische und neurophysiologische Prinzipien zu verknüpfen, um motorisches Lernen gezielt zu stimulieren.
Behandlungsspektrum
- Chronische Schmerzsyndrome: Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie
- Orthopädische Krankheitsbilder: Bandscheibenvorfälle, Arthrosen, Gelenkersatz, Kiefergelenksprobleme
- Traumatische Verletzungen: Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese
- Neurologische Erkrankungen: Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson
- Funktionelle Bereiche: Atmung, Schlucken, Nahrungsaufnahme
Ausbildungsstruktur
- Modul 1: LWS | Becken | Untere Extremität [25 FP]
- Modul 2: HWS | BWS | Kiefer | Obere Extremität [25 FP]
- Modul 3: Klinisches Modul [40 FP]
Modul 2 Schwerpunkte
- Hand, Arm und Schultergürtel | HWS–Kiefer als funktionelle Einheit
- Vom Greifen zum Begreifen
- Stützaktivitäten
- Kopfkontrolle
- Selbsttraining mit und ohne Hilfsmittel
Kurstermine
- Freitag, 11. September 2026, 10:00–17:00 Uhr
- Samstag, 12. September 2026, 10:00–17:00 Uhr
- Sonntag, 13. September 2026, 10:00–17:00 Uhr