Anamnese und Diagnostik des zu kurzen Zungenbands bei Patienten ab 2 Jahren
Seminarinhalt
Das Seminar hilft zu verstehen, welche Einflüsse ein restriktives Zungenband auf die logopädische Behandlung haben kann. Vor allem in den Bereichen orofaziale Dysfunktionen und Aussprachestörung ist das Verständnis über eine eingeschränkte Zungenbeweglichkeit und die mögliche Behandlung essentiell. Zudem werden auch Symptombereiche besprochen, die nicht unmittelbar im logopädischen Bereich liegen, um die Komplexität des Themas und die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit besser zu verstehen.
Völlig neuer Blick auf orofaziale Dysfunktionen und weitere Störungen, die im Zusammenhang mit dem Zungenband stehen können (z.B. Artikulationsstörung, Schlafstörungen). Aha-Moment, warum bisherige Therapien teilweise nicht erfolgreich waren.
Lernziele
- Erkennen eines restriktiven Zungenbands
- Verständnis der Zusammenhänge im gesamtkörperlichen Kontext
- Differentialdiagnostik
- Wichtigkeit der interdisziplinären Arbeit
Aufbau
- Informationslage: Situation in Deutschland, Mythen, Refresher Anatomie
- Wirkungsfelder des Zungenbands: Orale Funktionen, mögliche Auswirkungen eines zu kurzen Zungenbands
- Logopädische Anamnese
- Diagnostik: Schlucken, Zungenrolltest (ZRL), Beweglichkeit
- Fallbeispiele
Gut zu wissen
Bitte für die Fortbildung einen Spiegel bereitstellen.
Teilnehmerbescheinigung-Inhalte
- Anatomie des Zungenbands
- Histologie
- Orofaziale Funktionen
- Mögliche Auswirkungen des restriktiven Zungenbands
- Anamnese
- Diagnostik