Lippenschluss in der Therapie orofazialer Dysfunktionen
Seminarinhalt
Dieses Seminar ist ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Therapie Orofazialer Dysfunktionen unter besonderer Betrachtung des Elements der geschlossenen Lippen.
In der Therapie orofazialer Dysfunktionen wird dem Lippenschluss regelmäßig eine übergeordnete Rolle zugeschrieben. Die offene Mundhaltung gilt als Leitsymptom orofazialer Störungen. Bisher wurde das Muskelgleichgewicht als Ursache gesehen, was zu viel Übung mit Hilfsmitteln führte.
Petra Krätsch-Sievert, Begründerin des M.U.N.D.T. Behandlungskonzepts, legt den Fokus auf Funktion statt Muskelkraft und vermittelt eine neue Sichtweise. Teilnehmende lernen, den Lippenschluss nicht isoliert, sondern als Teil funktioneller oraler Aufgaben zu betrachten.
Inhalte der Teilnehmerunterlagen
- Ausgangslage
- Geräte und Hilfsmittel
- Myofunktionelle Ansichten, Theorien und Übungen (Garliner, Kittel & Co.)
- Ursachen
- Lippenschluss – Ziel und Funktionen (Schutz, Artikulation, Zungenruhelage, Kauen)
- Selbstversuche
- Exkurs: Schlucken