Handrehabilitation evidenzbasiert bei Hemiparese
Inhalte
Im Seminar geht es um therapeutische Möglichkeiten bei stark beeinträchtigter Handfunktion infolge einer Hemiparese. Behandelt werden Aktivitäten zur Erstaktivierung sowie zur Stabilisierung erster Handbewegungen und Greifaktivitäten.
- Sensorische Stimulation und aufgabenorientierte Strategien für selektive Aktivität
- Aktives und passives Diskriminationstraining
- Spiegeltherapie, KEMI, VEMI und weitere mentale Strategien
- Repetitive Eigentrainings sowie Serien- und Dosierungstraining im Forced-Use-Design
- Systematische Lagerung und detonisierende Aktivitäten
Arbeitsweise
Vortragsteile, Praxisvideos und praktische Erprobungen wechseln sich ab. Teilnehmende bearbeiten Erfahrungen und Fallbeispiele in supervidierten Kleingruppen. Eine Materialliste mit haushaltsüblichen Gegenständen, ein elektronisches Handout und der Zugang zu den Praxisvideos für bis zu sieben Tage nach dem Kurs unterstützen die Teilnahme. Zusätzlich gehören zwei videobasierte Selbstlerneinheiten à 45 Minuten zu detonisierenden Aktivitäten und Hands-on-Optionen zum Kurs.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Das Seminar richtet sich an Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Weitere Berufsgruppen können auf Anfrage teilnehmen.