Handrehabilitation evidenzbasiert bei Hemiparese
Kursbeschreibung
Bei Hemiparese mit ausgeprägter Beeinträchtigung der Hand (keine, wenig Funktion, hoher Tonus) lassen sich durch speziell angepasste Therapien Handaktivitäten wieder zurückgewinnen, Komplikationen oder Schmerzen durch Sekundärprophylaxe und systematische Lagerung vermeiden.
Im Kurs werden aktive, assistive und passive therapeutische Interventionen, insbesondere die in den aktuellen Leitlinien der AWMF empfohlenen Vorgehensweisen, wie repetitive Verfahren, mentales Training, Spiegeltherapie, KEMI+VEMI sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design erprobt und geübt.
Im Mittelpunkt des Kurses stehen Aktivitäten für die Erstaktivierungsphase sowie die Stabilisationsphase der ersten Handbewegungen und von Greifaktivitäten bei Hemiparese. Die in den Leitlinien empfohlenen Strategien in Initiations-und Stabilisationsphase für die Handreha, wie repetitive Verfahren, mentale Trainings, Spiegeltherapie sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design werden erprobt.
Inhalte
- Sensorische Stimulationen
- Aufgabenorientierte Therapiestrategien für selektive Aktivität
- Diskriminationstraining aktiv und passiv
- Spiegeltherapie, KEMI, VEMI und andere mentale Strategien
- Repetitive Eigentrainingsmethoden mit Lehrvortrag, Fallbeispielen, Partnerarbeit und praktischer Erprobung
Verhältnis Theorie - Praxis: 50:50
Weitere Informationen
- Stundenanzahl: 24 UE
- Fortbildungspunkte: 24
- Kursziel / Abschluss: Teilnahmebescheinigung
- Selbstlerneinheit: 1,5 Stunden Videobasis zum Thema "Detonisierende Aktivitäten im Liegen - Hands-On-Therapieoptionen"
- Dozentin: Kirsten Minkwitz, Ergotherapeutin, Bobath-Therapeutin
- Veranstaltungsort: Döpfer Akademie Fort- und Weiterbildung, Würzburger Straße 4, 80686 München
- Zielgruppe: Ergotherapeuten, Physiotherapeuten
- Ein elektronisches Skript wird kostenlos zur Verfügung gestellt