Hemiparese: Handrehabilitation evidenzbasiert
Kursinhalt
Hoher Tonus, schlaffe Hand, Funktionstraining ... was tun? Hände nach Hemiparese mit wenig oder ohne Funktion oder mit hohem Tonus können durch speziell angepasste Therapien wieder in Aktivität gebracht werden. Manchmal lassen sich pflegerische Komplikationen oder Schmerzen durch Sekundärprophylaxe und systematische Lagerung vermeiden.
Im Kurs werden aktive, assistive und passive therapeutische Interventionen erprobt und ggf. in Partnerarbeit geübt, insbesondere die in den aktuellen Leitlinien der AWMF empfohlenen Vorgehensweisen, wie repetitive Verfahren, mentales Training, Spiegeltherapie sowie Serien- und Dosierungstrainings in Forced Use-Strategien.
Ab 2024
Zwei Lerneinheiten à 45 Minuten finden als abendliche Erprobungseinheit digital im Anschluss an den ersten und zweiten Kurstag statt. Dadurch verkürzt sich Ihre Präsenzzeit und Sie bleiben maximal flexibel. Den Zugang zu dem Video- und Textmaterial erhalten Sie am Kurstag.
Lehrplan
Inhalte
- hemmende Interventionen
- stimulierende Interventionen
- aufgabenorientierte Therapiestrategien für selektive Aktivität
- Diskriminationstraining
- Einsatz von Lagerungsschienen
- repetitive Eigentrainings
- Lehrvortrag mit Visualisierung
- Partnerarbeit
- praktische Erprobung/ Arbeit
Verhältnis Theorie - Praxis (%): 25:75
Abschluss
Zum Ende des Seminars erhalten Sie ein Trägerzertifikat.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Dieses Seminar richtet sich an Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, die Hemiparese-Betroffene kennen und behandeln.