Pusher und Neglect – evidenzorientiert therapieren
Hintergrund
Bei Störungen der Raumkognition wie der Pusher-Symptomatik und bei Neglect gibt es evidenzbasiertes Vorgehen. Das therapeutische Vorgehen bei der Pusher-Symptomatik ist gut beschrieben. In diesem Kurs wird aufgezeigt, wie die wissenschaftlich nachgewiesenen Therapieansätze sowohl in der Frühphase als auch in der späteren Neurorehabilitation gut umgesetzt werden können.
Bei der Neglecttherapie ist es grundlegend, die Komplexität der Störung zu erfassen und auch interdisziplinär zu therapieren. Hier ist es enorm wichtig, sich zwischen Neuropsychologie, Ergotherapie und Physiotherapie gut abzusprechen und zusammenzuarbeiten.
Es wird dargestellt, wie eine gezielte Rehabilitation bei Störungen der Raumkognition heute aussehen muss.
Lernziele
- Moderne, evidenzbasierte Therapieansätze
- Assessments und deren praktische Relevanz
- Neuroanatomische Hintergründe
- Interdisziplinäres Vorgehen
- Gezielte therapeutische Interventionen auch in der Frühphase
- Differenzierung nach Krankheitsbild, Schweregrad und Symptom
Lehrmaterial
Sie erhalten ein umfassendes Skript.
Literatur
Karnath H.-O., Zihl J. (geteilte Erstautorenschaft) et al. S1-Leitlinie Rehabilitation bei Störungen der Raumkognition 2017. In: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, Hrsg. Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie.