Sturzprophylaxe in der Physiotherapie
Inhalte
Der Kurs vermittelt Grundlagen zum multifaktoriellen Sturzgeschehen und ordnet intrinsische sowie extrinsische Risikofaktoren ein. An den Beispielen Schlaganfall, Hüft-TEP und Osteoporose werden mögliche Einflüsse auf das Sturzrisiko betrachtet. Dazu kommen die Auswirkungen ausgewählter Medikamente und von Polypharmazie.
- Anamnese und Screening sowie Tests wie TUG, Tinetti/POMA, Berg Balance Scale, Chair-Rise-Test und FES-I
- Praktische Durchführung und Auswertung der Testverfahren
- Kraft-, Balance- und Gangtraining sowie das Aufstehen vom Boden
- Trainingsprogramme wie Otago, LiFE und Tai Chi
- Umgebungsanpassung und therapeutischer Umgang mit Sturzangst
Arbeitsweise
Der eintägige Kompaktkurs verbindet fachliche Grundlagen mit praktischen Übungen. Der Praxisanteil beträgt laut Anbieter etwa 60 Prozent.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Angesprochen sind Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Masseure und medizinische Bademeister sowie Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten mit Bezug zu geriatrischen, neurologischen und orthopädischen Patientengruppen.