Knie - Nachbehandlung von Kniegelenktraumen
Inhalt dieser Weiterbildung
Die Nachbehandlung von Kniegelenktraumen gestaltet sich in der Praxis häufig als schwierig, weil von ärztlicher Seite unterschiedliche Vorgaben ausgegeben werden, wie z. B. Belastung, Bewegungsumfang oder zeitliche Limitierung. Das Seminar soll helfen, diese Vorgaben besser umzusetzen und den Patienten schneller zur Schmerzarmut, Bewegungsverbesserung sowie Kraft- und Koordinationssteigerung zu verhelfen. Bei den Kraft- und Koordinationsübungen wird bewusst auf maschinelle Unterstützung verzichtet.
Nach intensiver Anatomie und Biomechanik des Kniegelenkes wird besonders auf die Funktion und die Verletzungsmechanismen der Kreuz- und Seitenbänder hingewiesen. Zum besseren Verständnis für arthroskopische Eingriffe stehen zwei Filme zur Verfügung, die die Operationstechnik mit Patellarsehnendrittel und Semitendinosussehne darstellen.
Physiotherapeutische Techniken zur Weichteil- und Gelenkmobilisation sowie Kräftigungs- und Koordinationsschulung in der Frühphase bis zur intensiven Belastungsphase werden gelehrt. Nachbehandlungsrichtlinien, hier als Beispiel nach Kreuzbandplastiken, werden besprochen und mitgegeben.
Ziel dieser Fortbildung
- Konservative und operative VKB-Versorgung
- Innenband- und Meniskusläsionen
- Allgemeine Knieinstabilitäten
- Knie-TEPs
- Arthroskopien
Schwerpunkte
- Anatomie und Biomechanik des Kniegelenks
- Informationen zu Verletzungsmechanismen und klinischen Tests
- Filme zur Operationstechnik mit Patellarsehnendrittel und Semitendinosussehne
- Physiotherapie von der Frühphase bis zur intensiven Belastungsphase (Kniemobilisation, -kräftigung, -koordinationsschulung)