Hemiparese – Handrehabilitation
Inhalt dieser Weiterbildung
Hoher Tonus, schlaffe Hand, Funktionstraining – was tun? Bei Hemiparese mit ausgeprägter Beeinträchtigung der Hand (keine oder wenig Funktion, hoher Tonus) lassen sich durch speziell angepasste Therapien Handaktivitäten wieder zurückgewinnen, Komplikationen oder Schmerzen durch Sekundärprophylaxe und systematische Lagerung vermeiden.
Im Seminar werden aktive, assistive und passive therapeutische Interventionen vermittelt, insbesondere die in den aktuellen Leitlinien der AWMF empfohlenen Vorgehensweisen, wie repetitive Verfahren, mentales Training, Spiegeltherapie sowie Serien- und Dosierungstrainings im Forced Use-Design. Diese werden erprobt und teilweise in Partnerarbeit geübt.
Im Mittelpunkt stehen übende Aktivitäten für die Erstaktivierungsphase sowie die Stabilisationsphase der Handbewegung bei Hemiparese.
Inhalte der Fortbildung
- Sensorische Stimulationen
- Aufgabenorientierte Therapiestrategien für selektive Aktivität
- Diskriminationstraining
- Spiegeltherapie und andere mentale Strategien
- Repetitive Eigentrainings
Organisatorisches
Die Fortbildung umfasst 24 Unterrichtseinheiten (UE) und 24 Fortbildungspunkte für Ergotherapeuten und Physiotherapeuten.
Die Veranstaltung findet online statt. Zwei Lerneinheiten à 45 Minuten werden als Selbstlernmodul nach dem Seminar online absolviert. Zugang zu Video- und Textmaterial wird zu Beginn der Veranstaltung bereitgestellt.