Grafomotorische Störungen bei Kindern
Inhalte
Neurophysiologische und psychologische Modelle des Schreiblernprozesses und seiner Vorstufen innerhalb der kindlichen Entwicklung; spezifische Entwicklung grafomotorischer Fertigkeiten und deren Bedeutung für Diagnostik und Training (Basic-Scribbles); umfassende grafomotorische Diagnostik ab Eingangsklassenalter mit Durchführung und Interpretation von GMT, KGB, Marburger Komplexbild sowie qualitativer und quantitativer Schreibanalyse; feinmotorische und grafomotorische Überprüfungstools; Planung und Durchführung eines individuell angepassten Trainings mit Methoden wie Den Stift im Griff und Marburger Graphomotorischen Übungen sowie unterstützenden Maßnahmen und Hilfsmitteln.
Ziel
Die Weiterbildung befähigt zur systematischen Anwendung diagnostischer Verfahren und Trainingsprogramme, um Lernmotivation und Lernverhalten von Schulkindern mit grafomotorischen Störungen positiv zu beeinflussen und deren Entwicklung langfristig zu sichern.
Zielgruppe
Ergotherapeuten, Logopäden, Pädagogen, Physiotherapeuten, Heilpädagogen, Motopäden
Details
- Fortbildungspunkte: 32 (für Ergotherapeuten)
- Unterrichtseinheiten: 32
- Referent: Michael Ertl