Bindung als die Basis therapeutischen Handelns
Therapeutische Intervention und Entwicklungsauffälligkeiten aus Bindungssicht
Das Thema „Bindung“ betrifft uns als TherapeutInnen zunehmend. Warum verhalten sich Kinder und Eltern so, wie sie es tun? Welches Handwerkszeug brauche ich als TherapeutIn, um das „Drumherum“ der Therapien zu verstehen und entsprechend handeln zu können?
In diesem praxisbezogenen Seminar werden auf der Basis der Bindungstheorie nach Bowlby die unterschiedlichen Bindungstypen und der Ablauf des Bindungsaufbaus vorgestellt. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über diagnostische Möglichkeiten und Symptome. Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der therapeutischen Haltung und den Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten liegen: dem „Feinfühligkeitstraining“ und dem „bindungsfördernden Verhalten“. Anhand von Fallbeispielen soll die Bedeutung für und die Umsetzung in der Elternarbeit und beim Aufbau der PatientInnen-TherapeutInnen-Beziehung deutlich werden. Sichere Bindung ist eine Voraussetzung für eine gute Entwicklung.
Zielgruppe
HeilmittelerbringerInnen, LerntherapeutInnen, Lehr- und (sonder-)pädagogische Fachkräfte sind willkommen.
Seminar-Setting
Sie werden mit Bild und Ton zugeschaltet und können sowohl mit dem Dozierenden als auch mit anderen Teilnehmenden kommunizieren.
Technische Voraussetzungen
Wir empfehlen die Teilnahme am Seminar mit einem Laptop oder Computer, da hier der Bildschirm am größten ist und die technische Ausführung am einfachsten ist. Wenn nicht integriert, benötigen Sie zusätzlich eine Kamera/Webcam sowie ggf. Kopfhörer/Headset.