Fachkongress Essstörungen und Suchterkrankungen: Komorbidität verstehen
Fachkongress 2027 (in Planung)
Psychische Erkrankungen nehmen zu – und mit ihnen die Herausforderungen für die therapeutische Praxis. Bereits heute ist in Deutschland jährlich mehr als jede vierte erwachsene Person von einer psychischen Erkrankung betroffen. Gleichzeitig haben sich die stationären Behandlungen von Mädchen und jungen Frauen (10–17 Jahre) aufgrund von Essstörungen innerhalb von 20 Jahren verdoppelt. (DGPPN)
Essstörungen und Suchterkrankungen treten dabei häufig gemeinsam auf. Beide Störungsbilder sind eng mit Themen wie Emotionsregulation, Trauma, Scham, Perfektionismus und Kontrollverlust verbunden und erfordern ein interdisziplinäres therapeutisches Verständnis.
Dieses Symposium bringt führende Expertinnen und Experten zusammen und verbindet aktuelle Wissenschaft mit praxisnahen Therapieansätzen. Freuen Sie sich auf neue Perspektiven, evidenzbasierte Behandlungskonzepte und wertvolle Impulse für den Umgang mit einer Patientengruppe, deren Bedeutung in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.
Ein Fachkongress für alle, die psychische Gesundheit ganzheitlich verstehen und Therapie von morgen aktiv mitgestalten möchten.
Zeitplan
Samstag:
- 09:00 – 09:30 Uhr Begrüßung & gemeinsamer Start in den Tag
- 09:45 – 11:00 Uhr Fachvortrag: Evolutionsbiologische, anthropologische, medizinische und psychologische Aspekte der Ausdauertherapie bei Abhängigkeitserkrankungen, Martin J. Waibel
- 11:00 – 12:30 Uhr Workshop 1: Emotionale, kognitive und körperliche Selbstregulierung durch Ausdauertherapie bei Abhängigkeitserkrankungen, Martin J. Waibel
- 12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause - inkl. Mittagssnack
- 13:30 – 15:00 Uhr Workshop 2: Info folgt, Karen Bausch
- 15:00 – 15:30 Uhr Kaffeepause inkl. Kaffee/Tee
- 15:30-17:00 Uhr Workshop 3: Zurück im Körper: Wahrnehmung erleben bei Essstörungen, Sonja Bumiller
- 17:00 - 17:30: Abschlussrunde