Mental Training in der Physiotherapie
Kursziel
Nach dem Kurs erkennen Sie die Zusammenhänge von Körperhaltung, faszialen Spannungsmustern, Emotionen und Schmerz. Sie lernen, diese Wechselwirkungen Ihren Patient:innen zu vermitteln, Spannungen gezielt zu lösen und sie durch Embodiment, Atem- und Mentaltechniken zur aktiven Schmerzregulation zu befähigen.
Lernziel
Sie lernen praxiserprobte Methoden aus Mentaltraining, Struktureller Körperarbeit und Embodiment. Sie vertiefen Ihr Wissen über das Nervensystem (inkl. Vagusnerv) und nutzen Techniken wie Visualisierung und mentale Anker für ein besseres Körperbewusstsein und nachhaltige Therapieerfolge.
Hintergrund
Chronischer Stress, emotionale Belastungen und mentale Muster blockieren oft den Heilerfolg physiotherapeutischer Behandlungen. Die Kombination aus struktureller Körperarbeit, Embodiment und Mentaltraining bringt Körper und Geist zusammen, für schnelle Entlastung, ein reguliertes Nervensystem und langfristige Bewegungsfreiheit.
Lehrplan
- Theorie 30% / Praxis 70%
- Wechselwirkungen zwischen Gedanken, Emotionen, myofaszialen Strukturen und Schmerzverarbeitung
- Einfluss von Körperhaltung und Bewegung auf inneres Erleben (Embodiment) und Schmerzwahrnehmung
- Rolle des Nervensystems, Stress und Vagusnerv in der Schmerztherapie
- Aufspüren myofaszialer Spannungszustände und Regulation durch Faszien- und Atemarbeit
- Visualisierungstechniken und mentale Anker zur Schmerzmodulation
- Kombination manueller Techniken mit Atem- und Mentalübungen zur Stressreduktion
- Erarbeitung individueller Therapieansätze anhand von Fallbeispielen
- Üben in Kleingruppen (Faszienwahrnehmung, Vagusnerv-Aktivierung, mentale Schmerzmodulation)
- Zusammenstellung einer individuellen Toolbox für den Arbeitsalltag
Prüfung
Keine Prüfung
Lehrmaterial
Skript wird bereitgestellt