Schmerztherapie bei Säuglingen und Kindern – Aufbaumodul
Inhalte
Die Fortbildung behandelt die Schmerzwahrnehmung im Säuglingsalter und chronische Schmerzen bei Kindern. Im Mittelpunkt stehen Kommunikation und Handling mit Säuglingen und Kleinkindern, praxisorientiert anhand der mST-Arbeitshypothese und Problemorientiertem Lernen (PoL).
Pränatale Phase
- Hormonelle und statische Veränderungen in der Schwangerschaft und deren Einfluss auf das ungeborene Kind
- Diagnostik und Therapie akuter Schmerzen der Schwangeren (Beckenstatik, Wirbelsäule, Zwerchfell)
- Beckenringinstabilitäten, Symphysenschmerzen, ISG-Blockaden, muskuläre Dysbalancen, Rippenblockaden, Sodbrennen
- Risikofaktoren und Symptombilder der Schwangerschaftsdepression
Postnatale Phase
- Frühkindliche Regulationsstörungen wie Schreikinder und Dreimonatskoliken
- Bauchschmerzen, Obstipation, Meteorismus
- Chronische Bronchitis und Asthma bronchiale
- Blasenentleerungsstörungen
- Skoliose, Torticollis, Hüftgelenksdysplasie, Wachstums- und chronische Gelenkschmerzen
- Neurologische Symptome wie abdominale Migräne, Kopfmigräne, Alice-im-Wunderland-Syndrom
- Chronische Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen
- Diagnostik und Therapie von Narben
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen, Ärzte
Details
Die Fortbildung ist ein Aufbaumodul im Weiterbildungskonzept zum Fachtherapeuten der multimodalen Schmerztherapie und Traumabewältigung (mST) und richtet sich auch an Schmerztherapeuten anderer Konzepte mit mindestens 100 Stunden Vorbildung. Fallarbeit verbindet Symptombilder mit Kommunikation, Handling und Entwicklung therapeutischer Arbeitshypothesen.