Heilpraktiker*in für Physiotherapie – Zusatzqualifikation
Inhalte
Die Fortbildung behandelt Erst- und Differenzialdiagnostik bei Erkrankungen des Bewegungssystems und möglichen Hinweisen auf Erkrankungen anderer Fachgebiete. Dazu gehören unter anderem Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Pädiatrie, Gynäkologie und Urologie sowie Dermatologie. Ergänzend geht es um bildgebende Verfahren, Laborbefunde und Berufs- und Gesetzeskunde für die Heilkunde im Bereich Physiotherapie.
Abschluss und Einordnung
Der Kurs umfasst 40 Unterrichtseinheiten und endet mit einer 60-minütigen Multiple-Choice-Prüfung. Die Inhalte orientieren sich laut Veranstalter an Empfehlungen der Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Nach erfolgreichem Abschluss entscheidet das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag individuell über die Zulassung; diese wird nicht durch den Kurs allein erteilt.
Für wen ist der Kurs gedacht?
Die Fortbildung richtet sich an Physiotherapeut*innen, die eine sektorale Heilpraktiker-Erlaubnis beantragen möchten. Für die Antragstellung werden unter anderem ein Mindestalter von 25 Jahren, ein Wohnsitz in Rheinland-Pfalz oder dem Saarland und fünf Jahre Berufserfahrung vorausgesetzt.