Zervikale Wirbelsäule im Fokus: Untersuchung und Behandlung
Inhalte
- Einfluss der zervikalen Wirbelsäule auf Beschwerden im Nacken-Schulter-Bereich (Epidemiologie, Prävalenz etc.)
- Zusammenfassung von Anatomie und Biomechanik der zervikalen HWS
- Stellenwert der neuromuskuloskelettalen Untersuchung und Behandlung
- Assessment (Haltung und Kopfposition und deren klinische Interpretation + Kopfhaltung und Physiologische Bewegungen)
- Klinische Differenzierungstests: Kiefergelenk (TMJ) – Zervikal – Neural
- Myofasziale Dysfunktionen (Triggerpunkte hochzervikal und mittelzervikal +Differenzierung physiologischer Bewegungen ab C3)
- Propriozeptionstests (u. a. Joint Position Error – JPE)
- Cranio-Cervical Flexion Test (CCFT)
- Passive Zusatzbewegungen (passive akzessorische Bewegungen + Modifizierte PAIVMs (PAMs))
- Kontraindikationen und Red Flags der zervikalen HWS
- Sicherheitstests der hoch- und mittelzervikalen Region
- Motorische Kontrolltests der zervikal-orofazialen Region – Assessment und Behandlungsansätze
- Craniodynamische Tests (Zervikaler Slump mit Test des N. occipitalis major + Wichtigste Hirnnerven: Leitung, Palpation, neurodynamische Tests)
- Einfluss von T1–T4 und T4–T8 auf Nacken- und Kopfregion (klinische Typologien)
- Behandlung
- Klinische Klassifikation für die Behandlung
- Mobilisationstechniken hochzervikal
- Mobilisationstechniken mittel-/tiefzervikal
- Muskulo-fasziale Verlängerungs- und Kontraktionstechniken
- Triggerpunktbehandlung der Nackenmuskulatur
- Patientenbeispiele
- Zusammenfassung
Zielgruppe
Der Kurs richtet sich besonders an Physiotherapeuten und Kolleg:innen mit oder in CRAFTA®-Ausbildung ohne oder mit nur minimalem manualtherapeutischem Hintergrund sowie an alle, die ihr neuromuskuloskelettales Verständnis der HWS vertiefen möchten.
Voraussetzungen
Besonders geeignet ist er auch für Ergo- und Logopäd:innen, die bisher nicht in der Untersuchung und Behandlung der oberen Halswirbelsäule ausgebildet sind.