Viszeral abdominale Therapie im Kontext der Osteopathie
Kursbeschreibung
Auf der Grundlage, dass sich jedes Organ (Viszera) um eine eigene physiologische Achse bewegt, entwickelte der französische Osteopath Jean-Pierre Barral die Viszerale Osteopathie.
Anhand seiner embryologischen Entwicklung, ist diese Beweglichkeit notwendig, um gut funktionieren zu können. Bei der osteopathischen Beurteilung gilt sie daher als Parameter der Organdysfunktion. Bestehend aus sehr feinen manuellen Techniken, unterstützt die Viszerale Osteopathie die Wiederherstellung der normalen Mobilität der inneren Organe und deren Bindegewebe.
Ziel der viszeralen Osteopathie ist es die Reflexmechanismen eines Organs wiederherzustellen indem man es mobilisiert. Das heißt, dass man das Organ aus seiner Fehlstellung heraushebt, herauszieht (direkt) oder provokativ die Problematik verstärkt um damit seine Verbindungs- und Ernährungsquellen (Gefäße und Nerven) zu stimulieren (indirekte Techniken). Damit wird die Eigendynamik des jeweiligen Organs wieder aktiviert.
Häufige osteopathische Indikationen für Organbehandlungen sind unter anderem Iliosakralgelenksbeschwerden, Tinnitus, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen, chronische Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen, Erkrankungen der Leber, chronische Blasenentzündung, Lungenleiden und allgemeine Immunstimulation.
Alle im Kurs erlernten Techniken können Sie sofort in der Praxis einsetzen.
Dieser Kurs ist Bestandteil der Osteopathieausbildung am College für Osteopathie (CFO).
Kursdetails
- Kursdauer: 4-5 Tage
- Unterrichtseinheiten: 340
- Fortbildungspunkte: 340
- Preis: 3.560,00 €
- Standorte: Berlin, Frankfurt, Leipzig
Zielgruppe
Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Ärzte, Masseure und medizinische Bademeister, Sportwissenschaftler, Ergotherapeuten und auf Anfrage: Krankenschwestern, Hebammen und andere medizinische Berufe