Online Euch nervt es – für mich ist es sinnvoll
Kursziel
Die Teilnehmenden sind nach den beiden Kurstagen in der Lage, auch auf schwierigste kindliche Verhaltensweisen kreativ und professionell zu reagieren und diese konstruktiv für die pädagogische und therapeutische Arbeit zu nutzen.
Lernziele
Die Teilnehmenden entwickeln einen wertschätzenden und verstehenden Blick auf herausfordernde Verhaltensweisen, indem sie diese mit reizsuchendem und reizvermeidendem Verhalten im Zusammenhang mit Wahrnehmungsbesonderheiten in Verbindung setzen können.
Hintergrund
Grundlage dieses Seminars ist das Basissinn-Konzept®, das neue Perspektiven im Umgang mit herausfordernden kindlichen Verhaltensweisen eröffnet. Neben Informationen zur Methode erfolgt eine Einführung in die Sensorische Integration sowie die Bedeutung der drei Basissinne: Taktile Wahrnehmung, Tiefensensibilität, Vestibuläres System.
Lehrplan
70% Theorie, 30% Praxis. Zu Beginn wird eine Sammlung herausfordernder kindlicher Verhaltensweisen erstellt, die den Teilnehmenden aus ihrem Berufsalltag vertraut sind. Anschließend wird erarbeitet, was an diesen Verhaltensweisen belastet, irritiert oder Sorgen bereitet – auch äußere Einflussfaktoren werden berücksichtigt. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in das Thema Wahrnehmungsbesonderheiten und Sensorische Integration. Die Beispiele werden unter dem Aspekt von Reizsuche und Reizvermeidung analysiert und diskutiert. Es entstehen neue, entlastende und ermutigende Blickwinkel, aus denen praxistaugliche Umgangs- und Handlungsmöglichkeiten für den Berufsalltag erarbeitet werden.
Lehrmaterial
Handout wird etwa eine Woche vor Kursbeginn bereitgestellt.
Dozent
Andreas Heimer, Physiotherapeut, Therapeut für Sensorische Integration, Bobath-Therapeut, Akupressur, Heilpraktiker Physiotherapie, Autor & Dozent.