Behandlung von Morbus Parkinson Patienten
Beschreibung
Die Parkinsonsymptomatik äußert sich vielseitig und sehr individuell: von körperlichen Symptomen wie Steifigkeit oder Schmerzen bis hin zu mentalen Schwierigkeiten wie Depressionen oder Antriebsstörungen. Intensive aktivierende Therapien steigern die körperliche Leistungsfähigkeit und die Mobilität im Alltag – etwa beim Aufstehen, Gehen oder Treppensteigen.
Inhalte
- Pathophysiologie, Ätiologie und klinisches Bild des Morbus Parkinson
- Kardinal- und Begleitsymptome, Spätkomplikationen wie Fluktuationen (On-Off-Symptomatik, End-Off-Dose-Akinese, Freezing, Dyskinesien)
- Medikamentöse Therapie
- Operative Behandlungsmöglichkeiten (Tiefe Hirnstimulation)
- Gehtraining
- Antifreezingtechniken
- Sturzprävention
- Transfers
- Atmung, Sprechen, Schlucken
Lernziele
- Diagnose und Differenzialdiagnostik (atypische Parkinsonsyndrome etc.)
- Spezifische Tests der unterschiedlichen Symptome
- Mobilisation, Gang- und Gleichgewichtsschulung
- Evidenzbasierte Behandlungsansätze (z.B. Stimulationsstrategien, Schutzschritttraining, Laufbandtraining, großamplitudige Bewegungstherapie)
- Tipps für Eigenübungen und Gruppentherapien
- weitere effektive Behandlungsansätze (z.B. Tai-Chi)
- Tipps und Tricks für das häusliche Umfeld und geeignete Hilfsmittel
Der Kurs ist zusätzlich geeignet für Ein- und Umsteiger in die Neurologie, da die Inhalte des praktischen Teils auch übergreifend für andere Funktionsstörungen angewandt werden können.