Kiefergelenk-Kurs – Dysfunktionen erkennen und behandeln
Spezifische Spannungszustände erkennen und erfolgreich behandeln
Veränderungen und Probleme im Bereich des Kiefergelenkes können sich in Form von leichten Missempfindungen bis hin zu Artikulations- und Schluckstörungen zeigen. Hier gibt es diverse logopädische Übungsreihen zur Lockerung des Systems. Dabei ist es wichtig, die Beschwerden zu lokalisieren und praktische Hilfe zu leisten. Der Lehrgang bietet Einblicke in die theoretischen Hintergründe, informiert über spezifische Krankheitsbilder und ihre Entstehung und stellt erprobte Behandlungsstrategien für die tägliche Praxis dar.
Techniken zur Lösung von Kieferblockaden dienen als Vorarbeit für logopädische Lockerungsübungen, um artikulatorische Symptome der Kieferproblematik effektiv zu behandeln. Logopädinnen und Logopäden lernen, das Kiefergelenk so zu bearbeiten, dass möglichst wenig oder keine Einschränkungen für das logopädische Arbeiten verbleiben.
Aufbau
- Aufbau Theorie
- Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen umliegenden Gelenken und Strukturen
- Funktionszusammenhänge zwischen HWS, Kiefergelenk und Cranium
- Anatomie, funktionelle Anatomie, Befund, Biomechanik, Untersuchung und Differentialdiagnostik
- Erkennen von klinischen Mustern, Behandlung Kiefergelenk
- Muskel- und Weichteilbehandlung, Eigenprogramm (Automobilisation und -stabilisation)
- Auswirkungen
Kursziel
Sie erlernen, Dysfunktionen des Kiefergelenks zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Lernziel
Nach differenzierter Befundung von Blockaden des Kiefergelenks können Sie mit Mobilisationstechniken neue Strategien in der logopädischen Behandlung anwenden.
Praxisinhalte
- Befund: Suturenpalpation und Behandlung
- Eigendehnung bestimmter Muskelgruppen
- Postisometrische Muskeltechniken
- Techniken zur Lösung von Kiefergelenksblockaden
- Behandlung von Dysfunktionen und Klickgeräuschen
- Hilfe zur Selbsthilfe (Eigenübungen)
- Behandlung des Kiefergelenkes
Gut zu wissen
Bequeme Kleidung, Schreibutensilien, großes Handtuch/Laken. Kenntnisse der Schädelanatomie/Kiefer sind Teilnahmevoraussetzung.