Parkinson und Schlucken in der Logopädie – Diagnostik, Therapie und Prävention
Dysphagie bei Parkinson meistern – deine praxisnahe Fortbildung für Logopäd:innen
Schluckstörungen sind bei Parkinson keine Seltenheit – und für Betroffene oft lebensverändernd. Als Logopäd:in trägst du entscheidend dazu bei, ihre Lebensqualität zu erhalten. Diese Fortbildung zur Dysphagie bei Parkinson vermittelt dir das Fachwissen, die Sicherheit und die Methoden, um individuell und wirksam zu behandeln.
Warum Dysphagie bei Parkinson deine besondere Aufmerksamkeit braucht
Parkinson betrifft rund 400.000 Menschen in Deutschland – und bis zu 80 % von ihnen entwickeln im Krankheitsverlauf eine Schluckstörung. Die Folgen reichen von Mangelernährung bis zu Aspirationspneumonien. In diesem Seminar erfährst du, wie du Dysphagien frühzeitig erkennst, Risiken minimierst und nachhaltige Therapieerfolge erzielst – wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert.
Dein Werkzeugkasten für die Praxis: Diagnostik, Therapie & Prävention
- Diagnostik, die den Unterschied macht – präzise Einschätzung und Analyse der Schluckfunktion.
- Therapie, die wirkt – individuelle Techniken zur Verbesserung der Schluckbewegung.
- Teamwork zählt – gelingende Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen.
- Prävention neu gedacht – Strategien, um Komplikationen langfristig zu vermeiden.
Selbsterfahrung inklusive – praktische Übungen mit Spiegel und Watteträger, um die Schluckphysiologie zu erleben.
Von der Theorie zur Sicherheit im Alltag
Nach dieser Logopädie-Fortbildung zur Dysphagie bei Parkinson behandelst du Patient:innen mit mehr Sicherheit, Klarheit und Struktur. Du gewinnst Sicherheit in Befundung und Therapieplanung – und begleitest Betroffene kompetent und empathisch durch den Therapieprozess.
Dozentin Stavi Sielermann: Expertin für Neurologie und Dysphagie
Stavi Sielermann ist Sozialassistentin, examinierte Logopädin und Dozentin mit Schwerpunkt Neurologie und Dysphagie. Seit ihrem Abschluss an der ROSS-Schule in Hannover im Jahr 2010 arbeitet sie in logopädischen Praxen, (Alten-)Pflegeheimen, häuslichen Umgebungen und teilweise in (Reha-)Kliniken mit Menschen mit neurologischen Störungsbildern und Schluckstörungen. Seit 2013 hat sie sich auf neurologische Störungsbilder und Dysphagie spezialisiert und schult seit 2019 unterschiedliche Berufsgruppen im Umgang mit diesem komplexen Störungsbild.
Seminarinhalte und Lernziele
- Anatomie und Physiologie des Schluckens
- Pathophysiologie von Parkinson
- Diagnostikfähigkeiten: Präzise Einschätzung von Schluckstörungen bei Parkinson-Patienten
- Therapeutische Strategien: Anwendung effektiver Methoden zur Verbesserung der Schluckfunktion
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Bessere Kommunikation mit anderen Fachbereichen zur ganzheitlichen Patientenversorgung
- Präventionsansätze: Entwicklung individueller Präventionsstrategien zur Vermeidung von Komplikationen
- Patientenaufklärung: Beratung und Unterstützung von Patienten und Angehörigen
Gut zu wissen
Kenntnisse über Schluckphysiologie sind von Vorteil. Watteträger und Spiegel zur Selbsterprobung werden empfohlen.