Logopädische Arbeit mit bewusstseinsgetrübten Patienten SRW/SMB und Angehörige
Kursziele
Die Teilnehmer erlangen Wissen über Definitionen von SRW und SMB, Grundlagen zur Mobilisierung und Positionierung, Methoden zur basalen Atemstimulation, multimodalen Wahrnehmungsförderung, Behandlung von Dysphagie mit und ohne Trachealkanüle, Interpretation von Vitalzeichen, Sicherheit in der interdisziplinären Zusammenarbeit, kompetente Angehörigenarbeit sowie Wissen über Möglichkeiten und Grenzen der logopädischen Arbeit mit bewusstseinsgetrübten Patienten.
Lernziele
Die Teilnehmer können Patienten im genannten Störungsbild kompetent behandeln und Angehörige zielorientiert integrieren.
Hintergrund
Der Bedarf an logopädischer Behandlung für bewusstseinsgetrübte Patienten steigt durch Fortschritte in Reanimations- und Intensivmedizin. Die Behandlung von Patienten mit Syndrom reaktionsloser Wachheit und minimalem Bewusstseinsstatus ist ein wichtiger Bereich der Logopädie. Die Arbeit erfordert sichere Stimulationstechniken, Trachealkanülenmanagement, interdisziplinäre Kommunikation und empathische Angehörigenarbeit.
Lehrplan
- Theorie 60%, Praxis 40%
- Definition, Ursachen und Differenzialdiagnosen von SRW und SMB
- Anatomische Grundlagen des Gehirns
- Bedeutung bildgebender Verfahren
- Medizinische Grundlagen
- Therapeutische Methoden
- Grundlagen Trachealkanülenmanagement
- Kompetenztraining interdisziplinäre Zusammenarbeit
- Kompetenztraining Angehörigenarbeit
- Fallbeispiele
Lehrmaterial
Skript wird bereitgestellt.
Prüfung
Keine Prüfung.
Dozentin
Sarah Lindacher, Logopädin MSc
Hinweis
Grundlagen physiologischer Schluckakt und Anatomie der Atemwege sind Voraussetzung.