SZET Konzept Schlucken und Zungenruhelage effizient therapieren
Seminarinhalt
Im SZET-Seminar wird ausführlich gezeigt und in Kleingruppen ausprobiert, wie Sie mit Ihren Patienten in wenigen Minuten die physiologische Zungenruhelage und das adulte Schluckmuster erarbeiten können. Sie schärfen Ihren Blick für die Vielzahl unterschiedlicher Habits, die anstelle der Zungenruhelage und rund um das Essen und Trinken auftreten können und lernen, wie Sie diese konsequent abbauen. Natürlich lernen Sie auch, wie Sie Ihre Patienten beim Transfer in den Alltag gezielt unterstützen können. Außerdem wird ein stark gestrafftes diagnostisches Vorgehen besprochen und der theoretische Hintergrund mundmotorischer Übungen und deren Aussagekraft und Sinnhaftigkeit für die Diagnostik und Therapie der myofunktionellen Störungen (MFS) diskutiert.
Gut zu wissen
Das Konzept ist für die Arbeit mit Kindern unter 9 Jahren und bei Patienten mit neurologischen Grunderkrankungen ausdrücklich nicht geeignet. Alle Teilnehmer:innen bekommen nach Abschluss der Fortbildung auf Wunsch Zugangsdaten zum Diskussionsforum und zu den Therapiematerialien auf der Webseite sowie eine Einladung in die Facebook-Gruppe „SZET-Konzept“.
Inhalte der Teilnehmerbescheinigung
- Symptomkomplex Myofunktionelle Störungen
- Physiologische und pathologische Zungenruhelage
- Physiologischer und pathologischer Schluckvorgang
- Was sind Habits und wann treten sie auf?
- Gebissklassifikation und kieferorthopädische Apparaturen
- Anamnese und Diagnostik auch im Selbstversuch
- Therapiebereiche und Therapieablauf - konsequenter Abbau von Habits
- Wie verläuft die Habitualisierung?
- Myofunktionelle Therapie in der Zweiergruppe