Psycho-Somatische Körperanalyse – Wie der Körper das Gemüt beeinflusst
Voraussetzungen
Arzt/Ärztin, Ergotherapeut/in, Heilpraktiker/in, Physiotherapeut/in, Sozialpädagogen
Lernziel
- Verstehen der Bottom-up-Wirkung: Wie körperliche Zustände unser Denken, Fühlen und Verhalten formen
- Erkennen organischer, spinaler und konstitutioneller Ursachen von psychischen Symptomen
- Erweiterung der psychosomatischen Differentialdiagnostik jenseits klassischer Gesprächstherapie
- Zuordnung von Verhaltensmustern zu Embryologie, Keimblättern und pränatalen Prägungen
- Sicheres Erkennen körperlicher Trigger im Therapiealltag
- Deutlich höhere therapeutische Wirksamkeit bei emotionalen, psychosomatischen und diffusen Beschwerdebildern
Hintergrund
Der Kurs ergänzt die klassische Psychotherapie um die Bottom-up-Perspektive, die 35-60 % der psychischen Symptomatik durch körperliche Ursachen erklärt. Er vermittelt ein präziseres, nachhaltigeres und entlastenderes therapeutisches Vorgehen.
Lehrplan
- Verstehen, warum Körper, Geist und Seele funktional untrennbar sind
- Erkennen somato-psychischer Muster jenseits klassischer Diagnosen
- Einfluss von Wirbelsäule, Organen und Reflexzonen auf emotionale Zustände
- Embryologie als Schlüssel für psychosomatische Differentialdiagnostik
- Pränatales Lernen und Trauma
- Erziehung, Bindung und Körpergedächtnis
- Lesen von Mimik, Emotionen und Kommunikationsstilen
- Zusammenführung aller Inhalte zu einem therapeutisch nutzbaren Gesamtbild
Lehrmaterial
Visuell unterstützte Inhalte (PowerPoint), dialogisch erarbeitet, theorieorientiert ohne Techniken.
Dozent
Sven Bruns, Heilpraktiker, Chiropraktiker, Dozent mit über 23 Jahren Erfahrung in Psychosomatik und non-verbaler Kommunikation.
Organisatorisches
Theorieorientierte Fortbildung für Fachpersonen, die den Körper als Ursprung psychischer Prozesse verstehen wollen.