Qigong bei neurologischen Erkrankungen
Inhalt dieser Weiterbildung
Im Behandlungssetting von chronisch funktionellen Bewegungsstörungen, die durch neurologische Syndrome entstanden sind (z. B. Hemiplegien), lässt sich das Bewegungssystem durch Qigong und Taiji erfolgreich unterstützen. Das Training verbessert emotionale Stabilität, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität. Die Übungen sind langsam, gleichförmig und bewusst, mit besonderem Wert auf sicheren Stand und Gewichtsverlagerung, was auch für Sturzprophylaxe und Haltungstraining relevant ist. Die Übungen sind leicht erlernbar, wiederholen sich und können individuell angepasst werden.
Inhalte
- Grundlagen der Bewegungskunst Qigong
- Historische Hintergründe
- Wirkungsweisen
- Geeignete Figuren
- Selbsterleben und Selbsterfahrung: Dao Yin Übungen, Klopfmassagen, Meridiandehnübungen
- Bewegtes Qigong im Stehen, Gehen und Sitzen
- Stilles Qigong in Form der Entspannung im Sitzen oder Liegen
- Erklärung und Demonstration der funktionellen, biomechanischen Wirkprinzipien
Voraussetzung ist eine eigene mehrmonatige Qigongübungspraxis sowie die Teilnahme an bestimmten Qigong-Seminaren, um das Wissen persönlich erlebt weiterzugeben.