Etwas ansprechen – Probleme mit PatientInnen ressourcen- und lösungsorientiert besprechen
Seminarinhalt
Wie können unangenehme oder sensible Themen gut angesprochen werden? Zuverlässigkeit und Engagement, Befundvermittlung oder TherapeutInnenwechsel, den Therapiefortschritt beeinflussende psychische Faktoren, ein ungünstiges kommunikatives Klima im Umfeld – unangesprochen können solche Faktoren zu Stagnation und beiderseitiger Frustration führen. Therapie und Therapiekonzepte sind dann erfolgreich, wenn eine tragfähige therapeutische Beziehung aufgebaut werden kann, wenn die Ressourcen der PatientInnen eingebunden werden können, und wenn es zu einem Miteinandersetting hinsichtlich Therapiezielen, -methoden und -ablauf kommt. Es ist normal, dass es dabei immer wieder Störfaktoren und Probleme gibt. Diese gilt es ressourcen- und lösungsorientiert zu bearbeiten. Das ist oft herausfordernd. Im Seminar werden eine günstige therapeutische Haltung, Rollen und Ziele reflektiert. Lösungsorientierte Gesprächstechniken bzw. Herangehensweisen werden vorgestellt und erprobt. Unterschiedliche Kommunikationsansätze (Rogers, Schulz v. Thun, Rosenberg, Harris, Lindemann, Miller u.a.) fließen ein.
Ziele
Die TeilnehmerInnen können Probleme, Irritationen und Hemmnisse, die den Therapieverlauf beeinträchtigen, leichter ansprechen und besser klären. Sie fühlen sich wohler im Umgang mit PatientInnen, Angehörigen oder Eltern.
Zielgruppe
LogopädInnen/SprachtherapeutInnen, Physio- und LerntherapeutInnen, Lehr- und pädagogische Fachkräfte
Seminar-Setting
Sie werden mit Bild und Ton zugeschaltet und können sowohl mit dem Dozierenden als auch mit anderen Teilnehmenden kommunizieren.
Technische Voraussetzungen
Empfohlen wird die Teilnahme mit Laptop oder Computer, zusätzlich Kamera/Webcam und ggf. Kopfhörer/Headset.